Diese Dokumente brauchst du für die Lottozahlen-Verifizierung
Aktualisiert am 30. Juli 2026 von der Redaktion
Bevor deine erste Auszahlung bei Lottozahlen freigegeben wird, prüft der Anbieter deine Identität. Für die Verifizierung brauchst du drei Dinge: einen gültigen Ausweis, einen Adressnachweis und Fotos deiner verwendeten Bankkarte. Diese Seite listet jedes Dokument auf, erklärt die Anforderungen an Auflösung und Aktualität und zeigt, wann zusätzlich ein Herkunftsnachweis für dein Guthaben verlangt wird.
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Welche Dokumente Lottozahlen akzeptiert
Die Verifizierung bei Lottozahlen (Lizenz Curaçao) stützt sich auf drei Kategorien. Kennst du sie vorab, sparst du dir eine zweite Runde beim Support.
Grundlage ist ein amtlicher Lichtbildausweis. Akzeptiert wird ein Personalausweis oder Reisepass. Ein Führerschein wird auf dieser Seite nicht als Standarddokument geführt, weil er nicht in allen Fällen eine vollständige Adresse trägt. Reichst du den Personalausweis ein, fotografierst du beide Seiten. Beim Reisepass genügt die Datenseite mit Foto und maschinenlesbarer Zone.
Zweitens verlangt der Anbieter einen Adressnachweis, der nicht älter als 3 Monate ist. Das Dokument muss deinen Namen und dieselbe Anschrift zeigen, die du bei der Registrierung angegeben hast. Weicht die Adresse ab, wird der Nachweis abgelehnt.
Drittens brauchst du Vorder- und Rückseite der Bankkarte, die du für Ein- oder Auszahlung nutzt. Damit prüft Lottozahlen, dass die Zahlung von deinem eigenen Konto stammt. Zahlst du ausschließlich per Krypto oder E-Wallet, entfällt dieser Punkt oft, weil dann keine physische Karte im Spiel ist.
Alle drei Nachweise gehören zusammen. Fehlt einer, bleibt das Konto im Status "in Prüfung" und Auszahlungen werden zurückgehalten. Wie lange die Freigabe im Schnitt dauert, liest du auf der Seite Wie lange die Verifizierung dauert.
Ein Punkt wird oft übersehen: Die Verifizierung ist einmalig. Hast du deine Dokumente einmal freigeben lassen, musst du sie bei späteren Auszahlungen nicht erneut einreichen, solange sich Name und Adresse nicht ändern. Ziehst du um, aktualisierst du zuerst dein Profil und lädst dann einen frischen Adressnachweis nach. Wechselst du das Zahlungsmittel, kommt zusätzlich die Karte oder das Wallet ins Spiel, das du künftig nutzt.
Die Dokumenten-Checkliste im Überblick
Diese Tabelle fasst zusammen, was du je Kategorie einreichst und worauf der Prüfer achtet.
| Dokument | Akzeptierte Form | Worauf du achten musst |
|---|---|---|
| Identitätsnachweis | Personalausweis (beide Seiten) oder Reisepass (Datenseite) | Gültig, alle vier Ecken sichtbar, kein Ablaufdatum überschritten |
| Adressnachweis | Meldebescheinigung, Strom-/Gas-/Wasserrechnung, Bank- oder Kontoauszug | Nicht älter als 3 Monate, Name und Anschrift lesbar |
| Zahlungsmittel | Vorder- und Rückseite der verwendeten Bankkarte | Mittlere Ziffern verdeckbar, letzte 4 Ziffern und Name sichtbar |
| Herkunftsnachweis | Gehaltsabrechnung, Steuerbescheid, Kontoauszug | Nur auf Anfrage, siehe Abschnitt weiter unten |
Fertige jede Datei als klares Foto oder Scan an. Erlaubt sind in der Regel JPG, PNG und PDF. Handyfotos funktionieren, solange sie scharf und vollständig sind.
So belegst du deine Adresse korrekt
Der Adressnachweis ist der Punkt, an dem die meisten Prüfungen scheitern. Der Grund ist fast immer derselbe: Das Dokument ist zu alt oder die Anschrift stimmt nicht mit dem Kontoprofil überein.
Als Nachweis dienen eine Meldebescheinigung, eine Nebenkostenabrechnung für Strom, Gas oder Wasser, ein Kontoauszug oder ein Schreiben deiner Bank. Rechnungen von Mobilfunkanbietern werden nicht überall anerkannt, weil sie eine Rechnungsadresse tragen können, die von deinem Wohnort abweicht.
Drei Regeln entscheiden über die Freigabe:
- Aktualität. Das Ausstellungsdatum liegt maximal drei Monate zurück. Ein Auszug von letzter Woche ist ideal.
- Vollständigkeit. Vorname, Nachname und komplette Anschrift stehen auf demselben Blatt und sind lesbar.
- Übereinstimmung. Die Schreibweise deines Namens und die Adresse decken sich mit den Angaben aus deiner Registrierung.
Kontostände oder Transaktionsbeträge auf einem Auszug darfst du schwärzen. Name, Adresse und Datum müssen sichtbar bleiben. Wohnst du erst seit Kurzem an einer neuen Adresse, nutze die Meldebescheinigung. Sie wird sofort ausgestellt und trägt immer das aktuelle Datum.
Ein Screenshot aus dem Online-Banking wird in vielen Fällen abgelehnt, weil ihm der offizielle Rahmen fehlt. Lade stattdessen die PDF-Version des Auszugs herunter, die deine Bank bereitstellt. Sie enthält Logo, Ausstellungsdatum und deine Anschrift im Kopf und wird als Dokument akzeptiert. Reichst du eine Rechnung ein, achte darauf, dass es die Kundenanschrift ist und nicht eine reine Lieferadresse. Wohnst du zur Miete und stehen die Nebenkosten auf den Namen deines Vermieters, greifst du besser zur Meldebescheinigung oder zum Kontoauszug, die deinen eigenen Namen tragen.
Dokumente in einer Fremdsprache sind grundsätzlich möglich, solange Name, Adresse und Datum eindeutig zu erkennen sind. Ist die Schrift unklar, kann der Support eine zusätzliche Erklärung anfordern. Deutsche und englische Nachweise laufen erfahrungsgemäß am reibungslosesten durch.
Wann Lottozahlen einen Herkunftsnachweis verlangt
Ein Herkunftsnachweis (Source of Funds) gehört nicht zur Standardprüfung. Er wird nur in bestimmten Situationen nachgefordert.
Ausgelöst wird die Anfrage typischerweise durch höhere Beträge, ungewöhnliche Einzahlungsmuster oder eine Auszahlung, die deutlich über deinen bisherigen Einsätzen liegt. Dahinter steckt keine Schikane, sondern eine Vorgabe aus der Geldwäscheprävention, an die sich auch Anbieter mit Curaçao-Lizenz halten.
Wird der Nachweis verlangt, belegst du, woher dein eingesetztes Geld stammt. Dafür eignen sich:
- eine aktuelle Gehaltsabrechnung oder ein Arbeitsvertrag,
- ein Steuerbescheid oder eine Rentenmitteilung,
- ein Kontoauszug, der den Geldeingang zeigt,
- bei Selbstständigen eine betriebswirtschaftliche Auswertung.
Die Beträge auf diesen Dokumenten dürfen sichtbar bleiben, denn genau darum geht es. Reiche ein, was zeitlich am nächsten liegt und den Einzahlungsbetrag plausibel erklärt. Je klarer der Bezug, desto schneller ist die Prüfung durch.
Ein Hinweis noch: Fordert der Support diesen Nachweis an, ist deine Auszahlung so lange pausiert, bis er vorliegt. Antworte zügig, dann verlierst du keine Zeit.
So bereitest du deinen Ausweis richtig vor
Der Identitätsnachweis ist der schnellste Teil der Verifizierung, solange die Aufnahme sauber ist. Diese Vorgaben halten Prüfer bei Lottozahlen ein.
- Lege den Ausweis auf eine dunkle, gleichmäßige Fläche. So heben sich die Ränder klar ab.
- Fotografiere gerade von oben, ohne Schräglage. Alle vier Ecken müssen im Bild liegen.
- Vermeide Blitz und Spiegelungen. Streiflicht macht Hologramme und Text unleserlich.
- Beim Personalausweis lädst du zwei Bilder hoch: Vorderseite und Rückseite. Beim Reisepass reicht die Datenseite mit Foto und der maschinenlesbaren Zeile am unteren Rand.
- Prüfe vor dem Absenden, ob Name, Geburtsdatum, Ausweisnummer und Ablaufdatum scharf zu lesen sind.
Der Ausweis muss gültig sein. Ein abgelaufenes Dokument wird abgelehnt, auch wenn sonst alles passt. Der Name im Ausweis entscheidet außerdem, wie dein Konto geführt wird. Meldest du dich mit einem abweichenden Namen an, kollidiert das später bei der Auszahlung. Nach dem Upload landet der Ausweis in der Prüfung. Ein konkretes Zeitfenster gibt Lottozahlen dafür nicht öffentlich an.
Für den Kartennachweis gilt eine eigene Regel. Fotografiere Vorder- und Rückseite getrennt. Auf der Vorderseite decke die mittleren acht Ziffern ab, sodass nur die ersten sechs und die letzten vier stehen bleiben. Sichtbar bleiben außerdem dein Name und das Ablaufdatum. Auf der Rückseite verdeckst du die dreistellige Prüfziffer neben dem Unterschriftsfeld. So belegst du, dass die Karte dir gehört, ohne die vollständigen Zahlungsdaten preiszugeben. Vertiefende Hinweise zum Ausweisteil findest du auf der Seite Ausweis- und Passprüfung.
Bündle nach Möglichkeit alle Dateien vor dem Upload. Ein vollständiger Satz in einem Rutsch verkürzt die Prüfung, weil der Support nicht auf einzelne Nachreichungen warten muss. Welche Karten und Wallets für die spätere Auszahlung überhaupt in Frage kommen, zeigt die Übersicht der Zahlungsmethoden.
Häufige Fragen zur Verifizierung
Welche drei Dokumente muss ich mindestens einreichen?
Einen gültigen Personalausweis oder Reisepass, einen Adressnachweis, der nicht älter als drei Monate ist, sowie Vorder- und Rückseite der Bankkarte, die du für Zahlungen nutzt. Zahlst du nur per Krypto, entfällt der Kartennachweis meist.
Wie alt darf mein Adressnachweis sein?
Maximal drei Monate. Ein älterer Auszug oder eine ältere Rechnung wird abgelehnt. Am sichersten ist eine frische Meldebescheinigung, weil sie das aktuelle Ausstellungsdatum trägt.
Darf ich Beträge auf meinem Kontoauszug schwärzen?
Beim Adressnachweis ja: Transaktionen und Salden darfst du verdecken, Name, Adresse und Datum müssen sichtbar bleiben. Beim Herkunftsnachweis lässt du die Beträge dagegen stehen, weil sie den Punkt belegen.
Warum werde ich nach einem Herkunftsnachweis gefragt?
Das passiert bei höheren Beträgen oder auffälligen Mustern und dient der Geldwäscheprävention. Belege deine Einnahmen mit Gehaltsabrechnung, Steuerbescheid oder Kontoauszug. Bis der Nachweis vorliegt, pausiert die betroffene Auszahlung.
Muss ich mich vor der ersten Auszahlung verifizieren?
Ja. Spielen und einzahlen kannst du vorher, doch die erste Auszahlung wird erst freigegeben, wenn alle geforderten Dokumente geprüft und akzeptiert sind. Lade sie am besten direkt nach der Anmeldung hoch, dann läuft die Auszahlung später ohne Wartezeit.
Offizielle Quellen
Lottozahlen — Verifizierungsdokumente
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